Erstes Treffen des Runden Tisches Radverkehr in Diepholz

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Mit knapp 50 interessierten Besuchern war das Auftakttreffen des "Runden Tisches Radverkehr" in Diepholz ein rechter Erfolg.

ADFC Ortsgruppensprecher Michael Labott hatte 'Verstärkung' vom Bundesverband aus Bremen mitgebracht, die Diepholzer Stadtverwaltung war mit Bauamtsleiter Gregor Korte, Ordnungsamtsleiter Siegfried Alscher, Tiefbauleiter Michael Stricker zahlreich vertreten, und die Polizeiinspektion Diepholz war ebenfall mit dem für Verkehrssicherheit zuständigen Mitarbeiter dabei.

Der ADFC Diepholz und die Stadt Diepholz hatten sich für die Teilnahme an dem Modellprojekt "Runder Tisch Radverkehr" beworben. Das Projekt wurde vom ADFC Bundesverband zusammen mit dem Umweltbundesamt angeschoben und läuft im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes. 10 Städte aus dem Bundesgebiet wurden zur Teilnahme ausgewählt; neben Diepholz auch Bremerhaven, Stuttgart, München, Cottbus, Ueckermünde, Bonn, Herne, Dresden und Frankfurt am Main.

 

Vertreter aus Verwaltungen, aktive Mitglieder von ADFC und dem Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BUND), Lokale Agenda sowie Arbeitgeber und Einzelhandel sollen dort diskutieren, wie sie in ihrer Stadt mehr Menschen motivieren, ihr Rad zu benutzen.

Hintergrund: Mit ihrem "Nationalen Radverkehrsplan" will die Bundesregierung den Radverkehrsanteil in Deutschland von derzeit zwölf Prozent bis zum Jahr 2012 verdoppeln.

"Aus dem Know-how von Fachleuten und Betroffenen wollen wir gemeinsam kreative, praktische Schritte entwickeln", sagte ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener bei der Vorstellung der ausgewählten Städte im Herbst 2003.

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