Weyher Ferienkiste: Zum Heuhotel Intschede

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Letzte Aktualisierung: 01.01.2016

Erstmals bei der Ferienkiste dabei

Auf Initiative von Dieter V. hat sich der ADFC Weyhe bei der „Weyher Ferienkiste“ engagiert und eine zweitägige Radtour zum Heuhotel Clausen in Intschede angeboten. Das Angebot für 9-12jährige Schüler wurde über Erwarten gut angenommen, und deshalb haben wir kurzentschlossen eine zweite Tour auf die Beine gestellt.

Planung und Durchführung: ADFC-OG Weyhe
 Begleiter: Margret P., Thea Sch., Jutta K.
 Bericht:   Fotos: Thea Sch.

Auf Los geht’s los!

Zehn Kinder und 4 Betreuer haben sich mit ihren vollgepackten Fahrrädern am Rathaus in Weyhe versammelt. Der eine nestelt nervös an seiner Ausrüstung herum, der andere prüft noch einmal den Luftdruck der Reifen. Und die Zeitung ist auch dabei: vom Weser Kurier und der Kreiszeitung sind Redakteure gekommen, um über die Abfahrt der Gruppe zu berichten.

Tourenleiter Dieter V. stellt alle Leute kurz vor und sagt uns, wie wir als Gruppe fahren sollen. Dann kann es losgehen. Aufgereiht in 2er-Reihen fahren wir über Sudweyhe, Thedinghausen, Oetzen nach Intschede. Ausgerechnet der Kleinste in unserer Gruppe, Lennart, gibt vorne das Tempo vor. Nach der zweiten Pause platzieren wir ihn jedoch ans Ende der Gruppe, weil einige Mitfahrer Mühe haben, sein flottes Tempo zu halten.

Bei über 30 Grad Wärme und knallender Sonne fahren wir auf schönen Nebenwegen unserem Ziel entgegen. Häufige Pausen mit Dehnübungen und eine gesicherte Wasserversorgung mildert die Strapazen dieser Tour. Kurz hinter Thedinghausen kreuzen wir die Eiter und machen dort unsere Mittagspause. Ein paar „ältere Herren“ des ADFC Weyhe empfangen uns mit kühler Apfelschorle und Butterkuchen — welch eine Wohltat für uns geschundene Pedalritter!

Am Nachmittag erreichen wir dann das Heuhotel Clausen, ein Bauernhof in Intschede. Interessant ist zunächst mal die Frage: „Wo schlafen wir?“ Ein ca. 50 m² großer Bereich ist mit Heu ausgelegt und sofort beginnt ein intensiver Burgen- und Bettenbau im Heu.

Am Abend dürfen wir beim Melken der 60 Kühe zuschauen. Wir dürfen auch selber vormelken, bevor die Maschinen den Rest übernehmen. So müssen z.B. „Herz Dame“ und „Traudl“ einige ungeübte Finger an sich ran lassen (ich hoffe, wir hinterlassen bei den Kühen keine traumatischen Schäden!).
Große Geschicklichkeit beim Vormelken zeigt Josephine Beutin, die schnell den Dreh raushat. Nach dem Melken können wir uns noch die soeben mit einem Lastzug der Firma Wiesenhof angelieferten Küken in einer riesigen Halle anschauen. 30.000 Küken auf einer Fläche eines Fußballfeldes. Ein beeindruckendes Bild.

Als es dunkel wird und die Sterne zu sehen sind, erklärt Dieter uns den Nachthimmel (Nordstern, Großer Wagen, Sommerdreieck, etc.). Irgendwann ist es dann auch mal Zeit Schlafen zu gehen. Immer wieder wurden wir aber von Fliegen, Mücken, Katzen, etc. in unserer Nachtruhe gestört. Entsprechend unausgeschlafen erscheinen einige am nächsten Morgen zum Frühstück.

Leider müssen wir schon wieder packen und die Heimreise anzutreten. Die meisten würden wohl gerne länger auf dem Bauernhof bleiben.Zum Abschluss gab es noch für jeden ein Eis in Kirchweyhe. Aufgrund der disziplinierten Mannschaftsleistung hatte sich das alle Mitfahrer verdient. Kein Sturz, keine Panne, und vollzählig zurück in Weyhe angekommen: so ist die stolze Bilanz der ersten ADFC-Ferienkisten-Tour.

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