Seidenstraße 2004 - Tadschikistan

Rainer Schliesser

Seidenstraße

Als ich im Dezember 2003 die ADFC-'Radwelt' erhielt und darin die Anzeige des Berliner Reiseveranstalters "biss-Reisen" über eine Radtour nach Samarkand fand, hatte ich mich unverzüglich angemeldet. Denn kann man sich einen interessanteren Ort vorstellen, um seine ersten Radkilometer auf asiatischem Boden zu bewältigen? Noch dazu auf einer uralten Handelsstraße - der Seidenstraße?

Und so kam es, dass sich am 13.07.2004 neun Radler aus Deutschland und Österreich samt ihren Fahrrädern, Zelten, Schlafsäcken und einer gehörigen Portion Unternehmungslust auf dem Frankfurter Flughafen trafen, um in gut sechs Stunden von Zentraleuropa nach Zentralasian zu fliegen.

Resiseleiter Firdaus (r) mit ImamWir kamen früh um 6.00 Uhr Ortszeit in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans an. Der Zeitunterschied beträgt lediglich drei Stunden. Die Sonne schien und es war um diese Zeit schon sehr warm.

Jetzt mussten wir die Warte-schlangen vor den Passkontrollen und Gepäckausgaben "durchstehen" und wurden keine zwei Stunden später von unserem tadschikischen Reiseleiter Firdaus Schukurow in der Eingangshalle des Flughafens in Empfang genommen, samt Gepäck in einen wartenden Bus verfrachtet und zur nahe gelegenen usbekisch-tadschikischen Grenze gebracht.

 

 

[1] - [2] - [3] - [4] - [5]

Republik Tadschikistan
Einwohner: ca. 6 Mio.
Fläche: 143 100 qkm,
davon 90% Hochgebirge
Hauptstadt: Duschanbe (1 Mio. Ew.)
Geld: Somoni
unabhängig seit: 9. September 1991

Reise-Telegramm

Reisezeitraum:     Juli 2004

Anreise:
   Flugzeug von Frankfurt nach Taschkent (Usbekistan)

Veranstalter:     Biss-Reisen, Berlin

Bericht + Fotos:    Rainer Schliesser
    
      

Zwischenetappe im BusNach den überstandenen Grenzkontrollen wechselten wir in einen "neuen" Bus, der uns die nächsten drei Wochen sicher und zuverlässig durch Tadschikistan begleiten sollte.

[1] - [2] - [3] - [4] - [5]

 

ADFC Kreis Diepholz