So gelangten wir schließlich in eine Touristenbasis
am "tadschikischen Meer", einem schön gelegenen Stausee unweit
der Stadt Chudshand. Mittels Baden und Stadtbesichtigung konnten wir uns
an das Klima und das Essen gewöhnen.
Letzteres war sehr gesund. Es bestand überwiegend aus frischem, wohlschmeckendem Gemüse und Obst und wurde zusammen mit schwarzem oder grünem Tee oder heißem Wasser mit Nescafe eingenommen.
Gegen den hartnäckigen Durst gab es natürlich auch Bier, Wein
und Vodka. Das Essen war meist gut verträglich, dennoch hatten einige
Teilnehmer gelegentlich mäßige Beschwerden.
Die Tour verlief im Nordwesten Tadschikistans entlang der Hauptstraße M34 von Chudshand nach Pendschikent.
Wir machten zwei Abstecher jeweils in südlicher Richtung:
von Aini zum Iskandarkulsee (See Alexander der Große) und kurz vor Pendschikent zu den Sieben Seen.
Wir legten dabei ca. 580 km mit dem Rad zurück und mussten zwei hohe Bergpässe überwinden: den Schachristan-Pass mit 3.378m Höhe und den Iskandarkul-Pass mit 2.500m.