Seidenstraße 2004 - Tadschikistan

Busfahrer Nuri

Wir übernachteten entweder in unseren Zelten oder bei Gastfamilien, die mit dem langjährigen Reiseleiter befreundet waren. Dort hatten wir dann meist zwei bis drei Räume und/oder den Garten, um unsere Schlafsäcke auszubreiten.

Private Unterkunft Da die Radetappen meist nicht sehr lang waren (obwohl sie aufgrund der Straßenverhältnisse einiges an Zeit in Anspruch nahmen), bekamen wir häufig die Möglichkeit, Freunde des Reiseleiters zu besuchen, meist Lehrer (vielfach Deutschlehrer).

"Kommen Sie herein, setzen Sie sich, trinken Sie Tee und lassen Sie uns sprechen!"

Einladung zum TeetrinkenFast immer gab es zum Tee Bonbons, Kekse, getrocknete Früchte, frische Melonen, Brot und dann die Aufforderung: "Bleiben Sie heute hier, wir kochen Blov (ein Reis-Gemüse-Gericht) und übernachten Sie hier!"

Wanderung in den BergenAn den radfreien Tagen konnten wir die Basare in den Städten besuchen oder entlang idyllischer Bergseen Wanderungen unternehmen.

 

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Echter BikerEines Morgens überraschte uns ein freundliches "Grüaß Aich!" von der Straße am Berg über unserem Zeltplatz: zwei "echte Biker" aus Österreich kamen vorbei, die mit ihren Motorrädern Tadschikistan und Afghanistan erkundet hatten.

Den krönenden Abschluss der Tour bildete der Besuch Samarkands. Dazu mussten wir Tadschikistan wieder in Richtung Usbekistan verlassen. Diesmal dauerte die Grenzüberschreitung vier Stunden. Vier Stunden in der prallen Mittagshitze warten und hoffen, dass es voran geht. Aber es hätte schlimmer kommen können, denn aufgrund von Bombenanschlägen in Der Sandplatz - RegistanTaschkent am Vortag wurde die usbekische Grenze für Tadschiken geschlossen. Wir wurden gründlich überprüft und registriert und als Nicht-Tadschiken durchgelassen. Glücklicherweise hatte unser Reiseleiter noch einen zweiten Pass, einen russischen. Somit konnte auch er passieren.

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ADFC Kreis Diepholz