Radreise durch Tschechien und die Slowakei

[Fortsetzung]

 

Von der Elbe bis zur Donau

Von Lisyce aus sind es nur noch ca. 45 km bis in die mährische Metropole Brno (Brünn), das kam der Zeit zugute, die man sich für diese historisch äußerst interessante Hügelstadt, auch das Paris Mährens genannt, nehmen sollte. Brno, die Stadt der Musik und Kunst, der Kirchen und Klöster mit ihren schönen Plätzen und reichverzierten Häuserfronten, lädt selbstverständlich zum längeren Verweilen ein.

Obligatorisch ist natürlich auch die Besichtigung der Festung Spielberk auf dem Hügel westlich der Stadt. Die ausgedehnten Kasematten dienten bereits den Habsburgern als Gefängnis und der Gestapo im zweiten Weltkrieg, um „Staatsfeinde“ zu verwahren.

 

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Südlich von Brno bietet sich die Flussebene der Svitava und Svratka zum Weiterradeln an.

Auf der sehr gut ausgeschilderten Svitava-Route [4] erreicht man auf schönen, teilweise durch Naturparks (unten) verlaufenden Radwegen und Nebenstraßen den gewaltigen Stausee Nove Mlyny, den man mittig über einen Damm überqueren kann. Auf der Südseite passiert man den Ort Dolni Vestonice, wo man u.a. die berühmte Venus von Westonitz (2500 Jahre alt) gefunden hat. Ein Kleinod besonderer Art ist das in Grenznähe zur Slowakei liegende Städtchen Mikulov. Ein nobles Schloss, idyllische Plätzchen und reich verzierte Bürgerhäuser prägen diesen hübschen Ort.

 

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ADFC Kreis Diepholz