Bürgerradweg zwischen Wagenfeld und Dümmer See

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 Endlich, die erste Etappe des Bürgerradweges zwischen Wagenfeld und dem Dümmer See entlang der L 345 wird gebaut.

„Gerne nehmen wir das Blatt selbst in die Hand, denn wir Brücher sind es gewohnt, in Eigeninitiative Dinge für unser Bruch umzusetzen.“ So zitierte das Diepholzer Kreisblatt am 06.10.2015 Friedhelm Wiegmann anlässlich der Gründungsveranstaltung des Vereins „Unser Bruch e.V.“ mit dem Ziel, „die Erhöhung der Verkehssicherheit im Hemsloher-Düversbruch durch den Bau eines Fahrradweges entlang der Burlager Straße (L345)“

Sie haben es geschafft! Im Laufe der Jahre wuchs der Verein auf über 250 Mitglieder und nach langem zähen Ringen, in dem die Brücher eher einem kleinen gallischen Dorf glichen, darf der Verein nun verkünden: „Es wird gebaut!“ Der Bürgerradweg Wagenfeld – Dümmer See wird zu einer Erfolgsgeschichte.

Wer in den letzten Wochen die Burlager Straße nutzte, durfte bereits intensive Bauarbeiten beobachten. Es war ein langer Weg hierher. Im Vorfeld kümmerte sich der Verein „Unser Bruch e.V.“  um den Grunderwerb und übernahm hierfür auch alle Kosten. Die Planung ging auf Kosten der Samtgemeinde Rehden, die ebenfalls vom Förderprogramm für Bürgerradwege an Landesstraßen profitierte. 100 % der Baukosten werden vom Land Niedersachsen getragen.

Die Brücher hoffen nun auf eine Einweihung des Bürgerradweges im Sommer 2023 und für alle Radfahrende gibt es endlich eine Möglichkeit, ohne Lebensgefahr von Wagenfeld zum Dümmer zu fahren, dank „Unser Bruch e.V.“ https://unserbruch.jimdofree.com/

2 Kommentare

  1. Wird es je einen Radweg auf beiden Straßenseiten / Fahrtrichtungen geben?
    Falls einer für beide Fahrtrichtungen kommt, bleibt der wenigstens auf einer Straßenseite oder wird man mehrmals die Straße überqueren müssen?

    • Wird es je einen Radweg auf beiden Straßenseiten / Fahrtrichtungen geben?

      Nein, da wird ein Radweg aus Richtung Diepholz verlängert. Aber eben nur bis zum Gasthaus. Und dann ist Schluss. Das Übliche. — Die Bürgerradweg-Bauer haben nur ein Interesse an ihrem eigenen Radweg (bis zum Gasthaus) und sind nicht an durchgehenden Radverkehrsanlagen interessiert. Das ist also nicht anders als bei normalen Radwegen, die an Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen zu Ende sind. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. – Man darf abwarten, was die Verkehrsbehörde ausschildert (blaue Lollis=Benutzungspflicht oder „Radfahrer frei“=Benutzungsrecht).

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