K116 Melchiorshausen: Radweg-Sanierung vmtl. 2020

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Nachdem wir lange Zeit wegen des vom Gras zugewachsenen Radweges entlang der K116 in Weyhe-Melchiorshausen insistiert hatten, gibt es nun eine Zusage, den Weg zwischen Leeste und Waldkater baulich in Ordnung zu bringen.

Radweg zugewachsen mit Gras

Besonderer Anlass unserer Aktivitätet war der letzte Abschnitt des Weges vor der B6, das als eine Art Radfahrstreifen markiert ist. Außenorts ist das nicht zulässig. Da der Streifen obendrein munter vom Gras zugewachsen und verengt wurde, wandten wir uns 2016 an die Behörden mit der Bitte, das Gras abzuschieben. Die Straßenmeisterei Vilsen sah sich jedoch außerstande dazu. Nachdem  das Gras nach 18 Monaten immer noch an Ort und Stelle wuchs, platzte uns der Kragen: Wir stellten sodann bei der Verkehrsbehörde (Gemeinde Weyhe) einen “Antrag auf Neubescheidung zur Radwegbenutzungspflicht”. Daraufhin kam dann so langsam Bewegung in die Sache, denn der Baulastträger (Landkreis Diepholz) kam in Zugzwang.

Im Frühsommer 2019 wurde schließlich das Gras auf dem nördlichen Teil des Weges (abgesetzter, baulicher Radweg) abgeschoben. Dort offenbarte sich dann das Übliche: die dauernde Feuchtigkeit unter dem Gras hatte den Bitumen zerbröseln lassen – Totalschaden. Eine Sanierung ist unausweichlich.

Radweg-Sanierung gemeinsam mit der Fahrbahnsanierung 2020

Für 2020 ist die Fahrbahnsanierung im Kreisstraßenbauprogramm angesetzt. Wir hatten bereits vor einiger Zeit angeregt, doch gleich den Radweg mitzumachen. Zuerst wurde das abgelehnt, mittlerweile reifte die Erkenntnis, dass es geboten ist, bei der Gelegenheit mal eben mit dem Straßenfertiger eine glatte Bitumenschicht draufzufahren. Es ist zwar noch nicht offiziell – weil noch nicht vom Kreistag abgesegnet – aber wir sind guter Hoffnung, dass die Maßnahme durchgeführt wird.

Die bauliche Sicherung des “Radstreifens” könnten wir uns auf simple Art vorstellen. Auch dazu laufen neue Überlegungen.


Weitere Infos zu Gras-Problemen: L33 Syke, Bassum B51, L332, kein Bankett,

4 Kommentare

  1. Klaus-P. L. aus Leeste on

    Im Moment sind die Seitenräume zwischen Leeste und Melchiorshausen komplett kaputt und der Belag ist seit Jahren sehr schlecht. Super, wenn es mit der Sanierung klappt. Schade nur, dass wir noch bis 2020 warten müssen.

  2. Dieter Schumacher on

    Man hat ja im LK auch keine anderen Sorgen.
    Nur mal einfach für die Arbeitslosen denken ist vielleicht schon zu viel? Dort könnten 1 oder 2 Personen diese Arbeiten für einen kleinen Beitrag verrichten. Wenn dieses überall regelmäßig mit dem Personenkreis erledigt werden würde, sehe alles anders aus und der Bürger sieht die Aktivitäten der Behörde auch anders.

  3. Nur damit ich es richtig verstehe: Euch hätte es gereicht, einen illegalen Zweirichtungsradfahrstreifen von Gras zu befreien?

    • Euch hätte es gereicht,

      Das muss man anders formulieren: wir hatten anfangs jedenfalls nichts weiter verlangt, als dass das Gras abgeschoben wird. Denn bei hinreichender Breite kann man mit dem Streifen leben. Zumal es auf jenen ca. 500 Metern keine Einmündungen und nur wenige, kaum befahrene Grundstückszufahrten gibt. Jedenfalls wäre die Aufhebung desselben mit mit einem Seitenwechsel an der Ampel zuvor und mit seltsamen Fahrmanövern an der B6 verbunden. Das hätten wir keinem Radfahrer als Verbesserung kommunizieren können.
      Rechtlich kann man aber nur gegen die Verkehrsbehörde vorgehen. Hier sind Verkehrsbehörde (Kommune) und Baulastträger (Kreis) unterschiedliche Rechtsträger. Wobei sich der Kreis ungern von der StVB/Kommune etwas sagen lässt. Und der Kreis wiederum hat in der Vergangenheit nur neu gebaut, aber nicht saniert oder repariert. Insoweit wären wir also mit einem brauchbaren Seitenstreifen einverstanden. — Aber wie gesagt, in der aktuell dichtgewachsenen Form ist er nicht mehr tragbar.

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