Rasengittersteine bitte nicht mit dem Fahrrad befahren

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Die Seitenräume der schmalen Gemeindestraßen fransen immer mehr aus, weil die Kfz breiter und breiter werden, so dass das Bankett beim ständigen schnellen Befahren kaputt geht.

Anstatt die Schlaglöcher immer wieder zu verfüllen, gehen viele Gemeinden dazu über, das Bankett neben der asphaltierten Fahrbahn mit sogenannten “Rasengittersteinen” zu befestigen.  Dann ist die Tragfähigkeit des Banketts erhöht und die Versickerungsfähigkeit des Oberflächenwassers wird verbessert, weil der Boden weniger verdichtet wird. Etwa hat die Gemeinde Weyhe angekündigt, nach einigen Teststrecken nun etliche andere Straßen in der gleichen Weise seitlich zu befestigen und zu entwässern.

Für Kfz und für die Kommunen sind die Rasengittersteife also sinnvoll, aber was bringen die Steine für den Radfahrer?

Keine Fahrbahn

Die Rasengittersteine gehören zum sogenannten “Bankett”, also zum Seitenraum neben der Fahrbahn. Radfahrer müssen ein Bankett NICHT benutzen. Und schon gar nicht müssen sie auf Steinen fahren, die aufgrund der großformatigen Löcher gar nicht zum Radfahren geeignet sind. Wer mit dem Fahrrad über die Rasengittersteine fährt, der fällt ziemlich leicht auf die Klappe. Also bitte lasst Euch nicht von Autofahrer(inne)n abdrängen.

Bautechnisch sind die Steine gar nicht doof. Sie werden immer nur dann zum Problem, wenn die Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Autofahrer) falsche Schlüsse daraus ziehen und fälschlicherweise auf die Idee kommen, Radfahrer müssten die Fahrbahn räumen und auf den Rasengittersteinen fahren.

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